
WAS WIR WISSEN
Ihr Körper erinnert sich – auch wenn Sie es nicht wollen
Manche Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren. Nicht nur in der Erinnerung, sondern im Körper selbst: in der Spannung der Faszien, in einem Gelenk, das nach Jahren noch instabil ist, in Schmerzen ohne klaren Befund – oder in einem Nervensystem, das sich auch im Alltag nicht beruhigen kann.
Ob schwerer Unfall, komplizierte Geburt, emotionaler Schock oder wiederholte belastende Erfahrungen: Traumatische Ereignisse können sich körperlich manifestieren und dort über Jahre unbemerkt weiterarbeiten.
Mona Langer begleitet Menschen, die erfahren haben, dass der Körper nicht einfach „funktioniert wie vorher" – und dass sich hinter einem körperlichen Symptom oft auch eine tiefere Geschichte verbirgt.
⚠ Wichtig: Die osteopathische Traumaarbeit ist ein körperorientierter, manueller Behandlungsansatz. Sie ersetzt keine Psychotherapie, psychiatrische Behandlung oder psychologisches Coaching.
Was die Forschung zeigt
Der amerikanische Psychiater und Traumaforscher Prof. Dr. Bessel van der Kolk zeigt in seinen Arbeiten: Traumatische Erfahrungen werden häufig nicht als kohärente Erinnerung gespeichert – sondern als fragmentierte sensorische und körperliche Muster. Das Nervensystem „friert" Reaktionen ein, die ursprünglich dem Überleben dienten.
Neurobiologische Forschung bestätigt: Traumatische Erlebnisse verändern die Aktivität zentraler Gehirnareale wie Amygdala und Hippocampus, beeinflussen das vegetative Nervensystem und können sich in körperlichen Symptomen niederschlagen – von chronischen Schmerzen über Erschöpfung bis hin zu nicht heilenden Verletzungen.
„Das Trauma bleibt im Körper haften, und der Körper erinnert sich oft besser als der Geist."
Quelle: van der Kolk, B. (2014). The Body Keeps the Score. Penguin Books. | Springer: „Traumatisierung findet im Körper statt – Traumaheilung auch", 2017.
FÜR WEN IST ES GEEIGNET
Behandlungsschwerpunkte
Das Angebot richtet sich an Menschen, die nach belastenden körperlichen oder emotionalen Erfahrungen einen ganzheitlichen, körperorientierten Weg suchen – und offen sind, auch auf körperlicher Ebene daran zu arbeiten.

Knochenbrüche & Verletzungsfolgen
Knochenbrüche mit verzögerter oder ausbleibender Heilung, anhaltende Instabilität nach Verletzungen an Knie, Sprunggelenk oder Schulter – osteopathische Untersuchung der Zusammenhänge und Unterstützung des Heilungsprozesses.

Geburtstrauma
Notkaiserschnitt, Vakuumgeburt, Dammrisse, Nabelschnur um den Hals, Frühgeburtlichkeit oder emotionaler Schock – Geburten können traumatisierend sein. Osteopathie für Mutter und Partner/in: körperlich wie emotional. Der Körper erinnert sich an Narben, Beckenspannungen und den emotionalen Schock.

Auto- & Sportunfälle
Auch nach medizinischer Erstversorgung hinterlassen Unfälle Spuren in Faszien, Gelenken und Nervensystem. Chronische Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Schwindel oder diffuse Beschwerden nach einem Unfall können osteopathisch adressiert werden.

Misshandlung, Gewalt & Vernachlässigung
Erfahrungen von Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch hinterlassen körperliche Spuren in Gewebe, vegetativem Nervensystem, Haltung und Spannungsmustern. In einem sicheren, respektvollen Rahmen kann Osteopathie Zugang zur körperlichen Dimension öffnen – ohne Sprache.

Emotionale Traumata
Trennungen, toxische Beziehungen, Kündigungen, Fehlgeburten, Verlusterlebnisse – emotionale Traumata sind keine Einbildung. Sie können sich in körperlichen Spannungen, Schlafstörungen und einem chronisch aktivierten Nervensystem niederschlagen.

Narben & Brandnarben
Narben sind mehr als Haut. Tiefe oder ausgedehnte Narben – auch Brandnarben – können Züge ins umliegende Gewebe erzeugen, Faszien einschränken und sich weit entfernt vom eigentlichen Narbenort auswirken. Narbenbehandlung ist ein eigenständiger Schwerpunkt.
WIE WIR ARBEITEN
Der osteopathisch-ganzheitliche Ansatz
Osteopathie geht davon aus, dass Körper, Geist und Selbstheilungskräfte eine Einheit bilden. In der Trauma-Osteopathie bedeutet das konkret:
01
Ganzheitliche Befunderhebung
Nicht nur die Schmerzstelle wird behandelt, sondern der gesamte Körper als System – Faszien, Gelenke, Organe, Nervensystem und kraniosacraler Rhythmus.
02
Sanfte manuelle Techniken
Nicht nur die Schmerzstelle wird behandelt, sondern der gesamte Körper als System – Faszien, Gelenke, Organe, Nervensystem und kraniosacraler Rhythmus.
03
Sicherheit als Grundlage
Gerade bei Trauma ist das Gefühl von Sicherheit und Kontrolle entscheidend. Der Rahmen ist respektvoll, diskret und vollständig auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet.

DIE SPEZIALISTIN
Mona Langer
Heilpraktikerin · Osteopathin · Spezialisierung Trauma-Osteopathie & chronische Beschwerden
Mona Langer ist Osteopathin mit Spezialisierung auf die Behandlung von körperlichen und emotionalen Traumata sowie chronischen und wiederkehrenden Beschwerden. Sie verbindet klassische osteopathische Diagnostik und Behandlung mit einem tiefen Verständnis für die körperlichen Auswirkungen belastender Erlebnisse.
Was sie antreibt: Die Überzeugung, dass der Körper immer eine Geschichte erzählt – und dass das Zuhören auf diese Geschichte ein zentraler Teil jeder Heilung ist.
✓ Ausbildung & Qualifikation
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Heilpraktikerin
- Osteopathie
✓ Fortbildungen
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Neuromuskuläre Behandlungstherapie
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Stress, Trauma und neurovegetative Regulation
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Schockmechanik und intraossäre Läsionen
✓ Teil von PHEOS München
Einer der bestausgebildeten Osteopathie-Praxen in München · Kurfürstenplatz 5, 80796 München
HÄUFIGE FRAGEN
Was Sie wissen möchten
Haben Sie noch Fragen? Mona Langer nimmt sich Zeit für ein erstes Gespräch – unverbindlich und in Ihrem Tempo.
Was ist Trauma-Osteopathie und wie unterscheidet sie sich von klassischer Osteopathie? Trauma-Osteopathie ist ein spezialisierter osteopathischer Ansatz, der sich gezielt mit den körperlichen Auswirkungen traumatischer Erlebnisse befasst – sowohl physischen (Unfälle, Verletzungen, Narben) als auch emotionalen (Trennung, Geburtstrauma, Gewalt). Der Körper speichert traumatische Erfahrungen in Faszien, Gelenken und im Nervensystem. Die Trauma-Osteopathie adressiert diese Muster ganzheitlich.
Ist Trauma-Osteopathie dasselbe wie Psychotherapie? Nein. Osteopathie ist eine körperliche, manuelle Behandlung. Es werden keine psychotherapeutischen Methoden angewendet. Emotionale Reaktionen können während einer Behandlung auftreten – das ist ein natürlicher Teil des körperlichen Prozesses. Psychische Erkrankungen werden nicht diagnostiziert oder behandelt.
Muss ich über mein Trauma sprechen? Nicht zwingend. Osteopathie arbeitet mit dem Körper – nicht primär mit der Sprache. Es ist hilfreich, den Kontext zu kennen, aber Sie entscheiden, was und wie viel Sie mitteilen. Der Körper erzählt seine eigene Geschichte.
Wie viele Sitzungen brauche ich? Das ist individuell sehr verschieden. Nach einem Erstgespräch und der ersten Behandlung kann Mona Langer eine erste Einschätzung geben. Manche erleben bereits nach wenigen Sitzungen Veränderungen, andere begleiten komplexere Prozesse über einen längeren Zeitraum.
Übernimmt die Krankenkasse die Kosten? Osteopathische Behandlungen werden von privaten Krankenkassen und Beihilfe Krankenkassen sowie Zusatzversicherungen bis zu 100% erstattet. Teilweise beteiligen sich auch gesetzlichen Kassen an den Kosten als freiwillige Leistung. Bitte erkundigen Sie sich direkt bei Ihrer Kasse. Wir stellen Ihnen eine Rechnung über GebüH aus, die Sie einreichen können.
Kann ich Trauma-Osteopathie mit Psychotherapie kombinieren? Ja – und in vielen Fällen ist eine Kombination sehr sinnvoll. Körperorientierte Arbeit und Psychotherapie können sich hervorragend ergänzen. Mona Langer arbeitet bei Bedarf mit einem Netzwerk aus Fachkräften zusammen.
Wie buche ich einen Termin? Sie können direkt über Doctolib einen Termin buchen – einfach auf den Button auf dieser Seite klicken. Alternativ erreichen Sie uns telefonisch unter 089 – 55 06 44 22 oder per E-Mail an info@pheos-muenchen.de.
