
PUBLIKATIONEN
Veröffentlichungen zum Nachlesen und Weitergeben.
Mariella K. Koch schreibt regelmäßig für medizinische Fachzeitschriften – über osteopathische Zusammenhänge, funktionelle Diagnostik, Stressphysiologie, Ernährung und Prävention. Die Beiträge stehen hier mit freundlicher Genehmigung der jeweiligen Verlage als PDF zur Verfügung.
ZUR AUTORIN
Wer hier schreibt
Mariella K. Koch
Heilpraktikerin, Osteopathin, Physiotherapeutin, Stresstherapeutin und Gesundheitscoach. Inhaberin von PHEOS München am Kurfürstenplatz, daneben als Dozentin und Speakerin tätig.
Schwerpunkte
Funktionelle Kopf- und Kieferbeschwerden (CMD), stressbedingte Symptome, komplexe funktionelle Diagnostik, orthomolekulare Medizin, Ernährung und Gesundheitsthemen im weiteren Sinn.
Lehre
Dozentin in der Osteopathie- und Heilpraktikerausbildung bei LIONA sowie an der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung; Speakerin bei Kongressen und Fachverbänden
Anspruch
Präzise Anatomie, aktuelle evidenzbasierte Einordnung und nachvollziehbare Erklärungen komplexer Zusammenhänge.
ZUM DOWNLOAD
Fachartikel
Zu jedem Beitrag steht eine kurze Einordnung – damit Du vor dem Download weißt, ob er zu Deiner Frage passt.
Die Beiträge sind Fachartikel für medizinische Fachkreise. Sie beschreiben allgemeine funktionelle Zusammenhänge und keine Behandlungsempfehlungen für einzelne Personen. Die dargestellten Informationen dienen der allgemeinen Bildung und ersetzen nicht die individuelle ärztliche oder heilkundliche Beratung.
Kiefer unter Spannung – Craniomandibuläre Dysfunktionen bei Stress
Naturheilpraxis 03/2026 · S. 32–35 · Richard Pflaum Verlag
Warum reagiert ausgerechnet der Kiefer so früh auf Stress? Der Beitrag verfolgt den Weg der Stressverarbeitung vom limbischen System über den Hypothalamus bis zur Kaumuskulatur und erklärt, warum die motorischen Kerne des Nervus trigeminus durch ihre Lage im Hirnstamm besonders schnell erreicht werden. Ein eigener Abschnitt widmet sich den Satellitenzellen – muskelnahen Stammzellen, die bei anhaltendem Pressen und Knirschen strukturelle Umbauprozesse in Gang setzen und lokale Entzündungsvorgänge mitbestimmen.
Von dort aus verfolgt der Text die funktionellen Verbindungen weiter: über das trigeminovaskuläre System zu Kopfschmerz und Migräne, über die Dura bis zum Becken, über die Halsfaszien zu Thorax und Zwerchfell und über Zungenbein und suprahyoidale Muskeln zu Schlucken, Atmung und Stimme. Ein ausführlicher Praxisfall schließt den Beitrag ab.
Kurz gesagt: Warum Kieferbeschwerden selten nur den Kiefer betreffen – und warum sich Anspannung dort oft früher zeigt als anderswo im Körper.
Koch, M.: Kiefer unter Spannung. Craniomandibuläre Dysfunktionen bei Stress. Naturheilpraxis 03/2026, S. 32–35. Mit freundlicher Genehmigung des Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG (Naturheilpraxis), ursprünglich veröffentlicht in den entsprechenden Publikationen.
Longevity in der Osteopathie
CO.med 03/2026 · S. 26–29 · mgo Fachverlage
Der Beitrag fragt, was Longevity über die reine Lebensverlängerung hinaus bedeutet, und ordnet den Begriff entlang von drei Bereichen: Healthspan, Resilienz und Regeneration. Beschrieben wird, welche der in der Longevity-Forschung diskutierten Faktoren – Schlaf und glymphatische Clearance, neurovegetative Regulation, Fluiddynamik, viszerale Mobilität, kraniale Mechanik – überhaupt manuell zugänglich sind.
Ein eigener Abschnitt widmet sich dem Gleichgewicht und der posturalen Kontrolle als Marker funktioneller Gesundheit im Alter, ein weiterer den emotionalen Faktoren und ihrer Wirkung auf Atmung und Gewebespannung. Die Argumentation ist mit elf Quellen aus Grundlagenforschung und manueller Therapie belegt.
Kurz gesagt: Warum es beim gesunden Älterwerden nicht nur um Ernährung und Training geht, sondern auch um Schlaf, Beweglichkeit, Gleichgewicht und ein Nervensystem, das noch zwischen Anspannung und Erholung wechseln kann.
Koch, M. K.: Longevity in der Osteopathie. Osteopathische Strategien für Vitalität, Resilienz und gesundes Altern. CO.med 03/2026, S. 26–29. Mit freundlicher Genehmigung des CO.med Fachmagazin für Komplementärmedizin, ursprünglich veröffentlicht in den entsprechenden Publikationen.
Testergebnis negativ – Von der Last des unerfüllten Kinderwunsches
Naturheilpraxis 12/2025 · S. 44–48 · Richard Pflaum Verlag
Der Beitrag betrachtet den unerfüllten Kinderwunsch aus der Perspektive des vegetativen Nervensystems. Nach einer Einordnung der Begriffe Sterilität und Infertilität und der epidemiologischen Ausgangslage folgt eine ausführliche Darstellung der Stressphysiologie: wie anhaltende Sympathikusaktivierung über Vasokonstriktion die Durchblutung der Reproduktionsorgane verändert, wie Cortisol über die HPA-Achse in die Freisetzung von GnRH, LH und FSH eingreift, und welche Rolle die Schilddrüse dabei spielt.
Weitere Abschnitte behandeln das Immunsystem und die Neuro-Immun-Achse sowie die Frage, wie sich das Bild bei jahrelang bestehendem Kinderwunsch verändert, wenn die Stresssysteme erschöpfen. Der therapeutische Teil unterscheidet konsequent zwischen Sympathikotonie und Parasympathikotonie – mit jeweils gegensätzlichen osteopathischen Herangehensweisen. Ausdrücklich benannt wird, dass die osteopathische Arbeit häufig psychologische oder psychosomatische Unterstützung ergänzt, nicht ersetzt.
Kurz gesagt: Wie Dauerstress Hormon- und Immunsystem beeinflusst – und warum es bei der Behandlung darauf ankommt, ob jemand am Anfang dieses Weges steht oder schon jahrelang darauf unterwegs ist.
Koch, M.: Testergebnis negativ. Von der Last des unerfüllten Kinderwunsches. Naturheilpraxis 12/2025, S. 44–48. Mit freundlicher Genehmigung des Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG (Naturheilpraxis), ursprünglich veröffentlicht in den entsprechenden Publikationen.
Zwischen Lärm und Stille – Tinnitus: Ein echtes Problem?
Naturheilpraxis 11/2025 · S. 38–41 · Richard Pflaum Verlag
Ohrgeräusche sind in Deutschland weit verbreitet, und ihre Ursachen sind so vielfältig, dass sie Diagnostik und Therapie erheblich erschweren. Der Beitrag unterscheidet drei Pathomechanismen – den peripheren, den somatosensorischen und den zentralnervösen Tinnitus – und leitet daraus jeweils eigene Untersuchungs- und Behandlungswege ab.
Ausführlich beschrieben werden die anatomischen Zusammenhänge: die Versorgung des Innenohrs über Arteria vertebralis und Arteria labyrinthi, die Bedeutung der Synchondrosis sphenobasilaris, die Beteiligung von Halswirbelsäule, Kiefergelenk und Kaumuskulatur sowie die drei zervikalen Ganglien als Umschaltstellen sympathischer Fasern. Ein Ablaufschema und ein Katalog von Anamnesefragen machen den Beitrag für die Praxis nutzbar. Betont wird durchgehend die interdisziplinäre Abklärung – HNO-ärztlich, zahnmedizinisch und gegebenenfalls neurologisch.
Kurz gesagt: Warum Ohrgeräusche nicht gleich Ohrgeräusche sind – und warum bei Tinnitus immer zuerst die HNO-ärztliche Abklärung steht, bevor manuell gearbeitet wird.
Koch, M.: Zwischen Lärm und Stille. Tinnitus – Ein echtes Problem? Naturheilpraxis 11/2025, S. 38–41. Mit freundlicher Genehmigung des Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG (Naturheilpraxis), ursprünglich veröffentlicht in den entsprechenden Publikationen.
Rechte
Die Rechte an den Beiträgen liegen bei den jeweiligen Verlagen; die Bereitstellung erfolgt mit deren Genehmigung. Eine Weitergabe im Kollegenkreis ist erwünscht, eine Veröffentlichung an anderer Stelle bedarf der Zustimmung des jeweiligen Verlags.
Für die in der Naturheilpraxis erschienenen Beiträge gilt: Mit freundlicher Genehmigung des Richard Pflaum Verlag GmbH & Co. KG (Naturheilpraxis), ursprünglich veröffentlicht in den entsprechenden Publikationen.
Die Beiträge sind Autorenabdrucke aus der Zeitschrift und können Anzeigen Dritter enthalten. Diese sind nicht Teil des Fachbeitrags und stellen keine Empfehlung der Praxis dar.
WISSEN WEITERGEBEN
Vorträge und Lehre
Neben der Praxis unterrichtet Mariella K. Koch angehende Osteopathinnen, Heilpraktikerinnen und Fachkräfte aus der Zahnmedizin.
Zahnmedizin
Dozentin an der Europäischen Akademie für zahnärztliche Fort- und Weiterbildung (eazf) in München und Nürnberg, unter anderem im Kursprogramm der Ausbildung zur Dentalhygienikerin.
Osteopathie
Unterricht an der LIONA Osteopathieausbildung zu unterschiedlichen Themen – von wissenschaftlichem Arbeiten über die Behandlung von Schilddrüse und weiteren Hormondrüsen bis zu Urogenitalbereich und Thorax mit Herz und Lunge.
Heilpraktik
Dozentin an der LIONA Heilpraktikerausbildung.
Im eigenen Team
Alle drei Wochen zwei Stunden interne Fortbildung zu CMD und Kiefergelenk, allgemeiner Osteopathie, Stress und Behandlungstechniken – dazu alle drei Wochen eine Stunde gemeinsame Fallbesprechung.