
STRUKTURELLE OSTEOPATHIE · MÜNCHEN SCHWABING
Der Rücken schmerzt. Der Befund sagt nichts.
Bei Rücken-, Nacken-, Schulter- und Gelenkbeschwerden untersuchen wir nicht nur die schmerzende Stelle, sondern die ganze Bewegungskette. Bei PHEOS München am Kurfürstenplatz dauert der Ersttermin 90 Minuten – lang genug, um zu finden, woher es tatsächlich kommt.

✓ 90 Minuten Ersttermin
✓ Ganzkörperuntersuchung
✓ Mo–Fr 07:30–20:00 Uhr
AUF EINEN BLICK
strukturelle Osteopathie kurz erklärt
Was ist das?
Der Teil der Osteopathie, der mit dem Bewegungsapparat arbeitet: Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Faszien und Bänder. Fachlich heißt dieser Bereich parietale Osteopathie.
Womit kommen Menschen?
Am häufigsten mit Rücken- und Nackenschmerzen, Schulter-, Knie- und Hüftbeschwerden, nach Bandscheibenvorfällen und nach orthopädischen Operationen.
Wie läuft es ab?
90 Minuten Ersttermin mit Anamnese, Ganzkörperuntersuchung und Behandlung. Folgetermine dauern 45 bis 60 Minuten.
Was kostet es?
Der Ersttermin über 90 Minuten kostet 165 bis 270 Euro, Folgetermine 110 bis 190 Euro. Abgerechnet wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH).
ANLIEGEN
Womit Menschen zu uns kommen
Osteopathie ersetzt keine ärztliche Diagnostik und keine notwendige medizinische Behandlung. Sie kann dort ansetzen, wo Beschwerden funktionell bedingt sind – also dort, wo Beweglichkeit, Belastung und Gewebespannung nicht mehr zusammenpassen. Das sind die häufigsten Anliegen in unserer Praxis in Schwabing.
WIRBELSÄULE
Rücken- und Nackenschmerzen
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Schmerzen im unteren Rücken, Hexenschuss, Lumbago
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Nackenschmerzen und eingeschränkte Kopfdrehung
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ISG-Beschwerden und Blockierungsgefühl im Becken
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Beschwerden nach langem Sitzen oder Autofahren
UNTERE EXTREMITÄT
Hüfte, Knie und Fuß
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Hüft- und Leistenbeschwerden
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Knieschmerzen ohne klaren Befund
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Achillessehne, Fersensporn, Fußschmerzen
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Beschwerden bei bekannter Arthrose
BANDSCHEIBE & NERV
Bandscheibenvorfall und Ischiasbeschwerden
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Begleitung bei Bandscheibenvorfall
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Ausstrahlende Schmerzen in Bein oder Arm
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Beschwerden bei Spinalkanalstenose
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Wiederkehrende Beschwerden nach abgeklungenem Vorfall
NACH OPERATIONEN
Begleitung nach orthopädischen Eingriffen
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Nach Wirbelsäulen-, Knie- oder Hüftoperationen
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Nach Schulter- und Meniskuseingriffen
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Narbengewebe und veränderte Belastung
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Beschwerden, die nach der Reha geblieben sind
OBERE EXTREMITÄT
Schulter, Arm und Hand
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Schulterschmerzen und eingeschränkte Beweglichkeit
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Impingement- und Sehnenbeschwerden
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Tennis- und Golferellenbogen
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Taubheitsgefühl in den Fingern, Handgelenksbeschwerden
ANHALTENDE BESCHWERDEN
Wenn nichts geholfen hat
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Beschwerden, die trotz Physiotherapie bleiben
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Unauffällige Bildgebung bei deutlichen Schmerzen
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Wiederkehrende Beschwerden an derselben Stelle
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Mehrere Beschwerden gleichzeitig, ohne roten Faden
Wann Du zuerst ärztliche Hilfe brauchst
Manche Beschwerden gehören sofort ärztlich abgeklärt und nicht in eine osteopathische Praxis. Bitte wende Dich umgehend an eine Ärztin, einen Arzt oder die Notaufnahme, wenn Folgendes auftritt:
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Taubheit im Bereich von Gesäß und Innenseite der Oberschenkel
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Störungen beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang
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Zunehmende Kraftlosigkeit oder Lähmungserscheinungen in Arm oder Bein
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Starke Schmerzen nach einem Sturz oder Unfall
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Nächtliche Schmerzen mit Fieber, Nachtschweiß oder ungewolltem Gewichtsverlust
Wir prüfen zu Beginn jeder Behandlung auf solche Warnzeichen. Wenn wir etwas finden, das ärztlich abgeklärt gehört, sagen wir Dir das offen und behandeln nicht.
WARUM WIR WEITER SCHAUEN
Der Ort des Schmerzes ist selten der Ort der Ursache
Der Körper gleicht Einschränkungen aus. Eine Stelle, die sich nicht mehr richtig bewegt, wird von einer anderen kompensiert – und irgendwann meldet sich die Stelle, die die Mehrarbeit übernommen hat. Deshalb untersuchen wir bei Rückenschmerzen nie nur den Rücken.
Von unten
Ein steifes Sprunggelenk nach einem alten Umknicken verändert das Gangbild. Das Becken gleicht aus, die Lendenwirbelsäule übernimmt die Mehrbelastung. Der Schmerz sitzt im Rücken, die Einschränkung im Fuß.
Von innen
Narben nach einer Bauchoperation, das Zwerchfell nach längerer Schonatmung, Spannungen im Bauchraum – all das hängt über Faszien und Aufhängungen mit der Wirbelsäule zusammen und kann Beweglichkeit einschränken.
Von oben
Kiefer- und Kopfgelenke stehen über Muskelketten mit dem Nacken in Verbindung. Wer nachts presst oder knirscht, hat morgens oft einen verspannten Nacken – behandelt wird dann sinnvollerweise beides. Mehr zur CMD-Therapie →
ABLAUF
So läuft Dein erster Termin ab
Der Ersttermin dauert 90 Minuten. Bei orthopädischen Beschwerden brauchen wir diese Zeit besonders, weil die Belastungsgeschichte oft Jahre zurückreicht.
01
ca. 30 Min.
Anamnese und Befunde
Wann fing es an, was verschlimmert es, was lindert es? Dazu Vorgeschichte: Unfälle, Brüche, Operationen, Sportverletzungen, Beruf und Belastung im Alltag. Bring gerne MRT- oder Röntgenbefunde, Arztberichte und Reha-Unterlagen mit – sie sind sehr hilfreich, aber keine Voraussetzung.
02
ca. 20 Min.
Untersuchung der ganzen Kette
Wir schauen uns Statik und Gangbild an, testen Beweglichkeit und Stabilität der Gelenke, prüfen Gewebespannung und – wo sinnvoll – neurologische Zeichen wie Reflexe, Kraft und Sensibilität. Dazu gehört auch die Abklärung, ob osteopathische Behandlung für Dich überhaupt der richtige Weg ist.
03
ca. 30 Min.
Behandlung
Manuelle Behandlung der Bereiche, die wir gefunden haben: Mobilisation von Gelenken, Arbeit an Muskeln, Faszien und Bändern, bei Bedarf ergänzt durch viszerale oder craniosacrale Techniken. Welche Technik zum Einsatz kommt, richtet sich nach Deinem Befund – und danach, was für Dich angenehm ist.
04
ca. 10 Min.
Dokumentation, Einordnung und Übungen
Du erfährst, was wir gefunden haben und wie wir es einordnen. Meist bekommst Du ein bis zwei Eigenübungen mit – bei Rücken- und Gelenkbeschwerden ist das, was Du zwischen den Terminen tust, mindestens so wichtig wie die Behandlung selbst. Anschließend dokumentieren wir den Befund.
Wie viele Behandlungen brauche ich? Das lässt sich vorab nicht seriös vorhersagen – es hängt davon ab, wie lange die Beschwerden bestehen, wie stark der Körper bereits kompensiert hat und wie Du reagierst. Bei funktionellen Beschwerden planen wir häufig zunächst drei Termine im Abstand von zwei bis drei Wochen und entscheiden dann gemeinsam, wie es weitergeht. Wenn sich nichts bewegt, sagen wir Dir das – und nennen Dir, wenn möglich, einen sinnvolleren Weg.
NACH OPERATIONEN
Osteopathie nach orthopädischen Eingriffen
Nach einer Operation verändert sich, wie der Körper belastet: Die operierte Seite wird geschont, die andere übernimmt, Narbengewebe verändert die Gleitfähigkeit der Schichten. Osteopathie kann diesen Umbau begleiten – sie ersetzt aber weder die verordnete Rehabilitation noch die Nachsorge durch den Operateur.
Wie wir vorgehen
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Eine frühe Behandlung ist möglich, dann aber ausschließlich in Absprache mit Deinem Operateur oder Deiner behandelnden Ärztin.
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Bring bitte den Operationsbericht und die Nachbehandlungsvorgaben mit – Belastungsgrenzen und erlaubte Bewegungsausmaße richten sich danach, nicht nach unserer Einschätzung.
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Im operierten Bereich selbst arbeiten wir zurückhaltend. Der Schwerpunkt liegt zunächst auf den Regionen, die kompensieren: die Gegenseite, das Becken, der Übergang zur Wirbelsäule, die Atmung.
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Narbengewebe behandeln wir erst, wenn die Wundheilung abgeschlossen und die Narbe reizfrei ist.
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Wir arbeiten begleitend zur Physiotherapie und Reha, nicht an ihrer Stelle.
Wann wir nicht behandeln
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Solange keine Rücksprache mit dem Operateur erfolgt ist und die Nachbehandlungsvorgaben unklar sind.
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Bei Zeichen einer Infektion: Rötung, Überwärmung, Schwellung, Fieber, Wundsekret.
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Bei nicht verheilten Wunden oder frischen Nähten im Behandlungsgebiet.
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Bei neu aufgetretenen neurologischen Ausfällen nach dem Eingriff.
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Wenn Deine Beschwerden aus unserer Sicht zuerst eine ärztliche Kontrolle brauchen.
Für zuweisende Praxen: Wir behandeln postoperative Patientinnen und Patienten gerne begleitend und halten uns dabei an Ihre Nachbehandlungsvorgaben. Wenn Sie Fragen zu einem konkreten Fall haben oder eine Rückmeldung zum Verlauf wünschen, erreichen Sie uns unter 089 55 06 44 22 oder info@pheos-muenchen.de.
EHRLICH GESAGT
Was strukturelle Osteopathie nicht leisten kann
Gerade bei orthopädischen Beschwerden wird viel versprochen. Vier Punkte, die wir lieber vorher sagen als hinterher.
Sie schiebt keine Bandscheibe zurück.
Ein Bandscheibenvorfall lässt sich manuell nicht rückgängig machen. Wir arbeiten an Beweglichkeit, Muskelspannung und Belastungsverteilung im Umfeld – und begleiten damit einen Verlauf, den der Körper selbst gestaltet.
Sie ersetzt kein Training.
Bei Rücken- und Gelenkbeschwerden entscheidet mit, was zwischen den Terminen passiert. Ohne Bewegung und Kräftigung bleibt jede manuelle Behandlung Stückwerk – das sagen wir offen, auch wenn es unbequem ist.
Sie heilt keine Arthrose.
Knorpelverschleiß bildet sich nicht zurück. Osteopathisch geht es darum, das Gelenk beweglich zu halten und die umliegenden Strukturen zu entlasten.
Sie ersetzt keine Operation und keine Reha.
Wenn eine Operation medizinisch notwendig ist, sagen wir das. Nach einem Eingriff arbeiten wir begleitend zu den ärztlichen Vorgaben, nicht an ihrer Stelle.

WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND
Was die Forschung zeigt
Nach einer Operation verändert sich, wie der Körper belastet: Die operierte Seite wird geschont, die andere übernimmt, Narbengewebe verändert die Gleitfähigkeit der Schichten. Osteopathie kann diesen Umbau begleiten – sie ersetzt aber weder die verordnete Rehabilitation noch die Nachsorge durch den Operateur.
Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse wertete randomisierte kontrollierte Studien zur osteopathischen manuellen Therapie bei unspezifischen Rückenbeschwerden aus und fand Hinweise auf eine Verringerung von Schmerz und funktioneller Einschränkung.
Franke H., Franke J.-D., Fryer G. (2014), Manual Therapy
HÄUFIGE FRAGE
Osteopathie oder Physiotherapie?
Beides ist manuelle Arbeit, beides hilft bei Beschwerden am Bewegungsapparat – die Herangehensweise unterscheidet sich aber. Wir bieten beides an und sagen Dir im Erstgespräch, was in Deiner Situation sinnvoller ist. Häufig ist es eine Kombination.
Kriterium
Ausgangsfrage
Untersuchung
Behandlung
Dauer bei uns
Kosten
Osteopathie
Woher kommt die Einschränkung – auch außerhalb der schmerzenden Region?
Ganzkörperlich, einschließlich Organbeweglichkeit und vegetativer Regulation
Manuelle Techniken an Gelenken, Muskeln, Faszien und Bindegewebe
90 Minuten Ersttermin, danach 45 bis 60 Minuten
Privatleistung, Zuschuss vieler gesetzlicher Kassen auf Antrag
Physiotherapie
Wie wird die betroffene Region wieder belastbar und beweglich?
Fokussiert auf Befund und betroffene Struktur
Manuelle Techniken plus aktive Übungen, Trainingsaufbau, physikalische Maßnahmen
45 bis 60 Minuten statt der üblichen 20
Auf Privatrezept oder als Selbstzahlerleistung
Mehr zu unserer privaten Physiotherapie. Wenn es um Wiedereinstieg ins Training, Leistungsaufbau oder sportartspezifische Belastung geht, ist die Sportosteopathie der passendere Einstieg.
THERAPEUTINNEN
Hier behandeln alle – und Du kannst wählen
Warum wir das offen sagen
Bei den meisten Schwerpunkten in unserer Praxis empfehlen wir Dir eine bestimmte Therapeutin, weil sie sich auf dieses Gebiet spezialisiert hat. Bei Rücken-, Nacken- und Gelenkbeschwerden ist das anders: Das ist das Handwerk, das alle unsere Therapeutinnen gelernt haben und täglich anwenden. Hier bekommst Du bei jeder von uns eine gründliche Behandlung.
Der Unterschied im Preis richtet sich nach Berufserfahrung und Zusatzqualifikationen – nicht danach, wie sorgfältig behandelt wird. Wenn Dein Anliegen klar orthopädisch ist, kannst Du also ohne Bedenken nach Terminverfügbarkeit oder nach Preis auswählen. Wir sagen Dir im Gespräch, wenn wir bei Deinem Befund doch eine bestimmte Kollegin für sinnvoller halten.
Unsicher, wer gerade passt? Ruf kurz an – wir ordnen Dich am Telefon zu.
KOSTEN
Was eine Behandlung kostet
Leistung
Osteopathie - Ersttermin
Osteopathie - Folgetermin
private Physiotherapie
Dauer
90 Minuten
45-60 Minuten
50 - 60 Minuten
Preis
165 - 270 Euro
110-190 Euro
180 Euro
Der Preis richtet sich nach Berufserfahrung und Zusatzqualifikation der Therapeutin. Abgerechnet wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Es handelt sich um Endpreise; heilkundliche Leistungen sind nach § 4 Nr. 14 UStG umsatzsteuerbefreit. Private Krankenversicherungen und Zusatzversicherungen erstatten je nach Tarif einen Teil oder die gesamten Kosten, viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen osteopathische Behandlungen auf Antrag. Weil die Bedingungen sehr unterschiedlich sind, frag bitte vor dem ersten Termin kurz bei Deiner Versicherung nach.
HÄUFIGE FRAGEN
Rücken- und Gelenkbeschwerden – Deine Fragen
Was ist strukturelle Osteopathie?
Strukturelle Osteopathie ist der Bereich der Osteopathie, der mit dem Bewegungsapparat arbeitet: Wirbelsäule, Gelenke, Muskeln, Sehnen, Faszien und Bänder. Fachlich wird dieser Bereich parietale Osteopathie genannt. In der Praxis behandeln wir ihn nicht isoliert, sondern beziehen bei Bedarf innere Organe und das vegetative Nervensystem mit ein, weil beides Einfluss auf Beweglichkeit und Gewebespannung hat.
Hilft Osteopathie bei Rückenschmerzen?
Unspezifische Rückenbeschwerden sind das am besten untersuchte Anwendungsgebiet der Osteopathie. Eine systematische Übersichtsarbeit mit Metaanalyse fand Hinweise auf eine Verringerung von Schmerz und funktioneller Einschränkung. Ob Osteopathie in Deinem Fall der richtige Weg ist, klären wir in der Untersuchung – wenn wir zu dem Schluss kommen, dass Deine Beschwerden anders angegangen werden sollten, sagen wir Dir das.
Kann Osteopathie bei einem Bandscheibenvorfall helfen?
Ein Bandscheibenvorfall lässt sich durch manuelle Behandlung nicht rückgängig machen. Osteopathisch arbeiten wir am Umfeld: an der Beweglichkeit der angrenzenden Wirbelsegmente, an der Muskelspannung und an der Belastungsverteilung. Wichtig ist die Abgrenzung: Bei Taubheitsgefühlen im Bereich von Gesäß und Oberschenkelinnenseiten, bei Störungen von Blase oder Darm oder bei zunehmender Kraftlosigkeit im Bein gehört die Abklärung sofort in ärztliche Hände – bitte nicht abwarten.
Osteopathie oder Physiotherapie – was ist besser bei Rückenschmerzen?
Die beiden Verfahren verfolgen unterschiedliche Ansätze und schließen sich nicht aus. Osteopathie untersucht ganzkörperlich und sucht die Ursache auch außerhalb der schmerzenden Region; Physiotherapie arbeitet gezielt an der betroffenen Struktur und baut Belastbarkeit über aktive Übungen auf. Häufig ist die Kombination sinnvoll. Wir bieten beides an und ordnen im Erstgespräch ein, was in Deiner Situation den größeren Nutzen hat.
Wie schnell spüre ich eine Veränderung?
Das ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich und lässt sich vorab nicht vorhersagen. Manche bemerken direkt nach der Behandlung eine Veränderung der Beweglichkeit, bei anderen zeigt sich erst über mehrere Termine etwas. In den ein bis zwei Tagen nach der Behandlung kann außerdem eine leichte Muskelkater-ähnliche Reaktion auftreten. Seriöse Zeitangaben kann Dir niemand machen, der Dich noch nicht untersucht hat.
Kann ich nach einer Operation zur Osteopathie?
Ja, eine osteopathische Behandlung nach orthopädischen Eingriffen ist möglich – auch früh, dann aber ausschließlich in Absprache mit Deinem Operateur. Bring bitte den Operationsbericht und die Nachbehandlungsvorgaben mit, denn Belastungsgrenzen und erlaubte Bewegungsausmaße richten sich danach. Wir arbeiten begleitend zur verordneten Rehabilitation, nicht an ihrer Stelle, und behandeln nicht bei Zeichen einer Infektion oder nicht verheilten Wunden.
Was kostet Osteopathie bei Rückenschmerzen in München?
Bei PHEOS München kostet der Ersttermin über 90 Minuten 165 bis 270 Euro, Folgetermine 110 bis 190 Euro. Der Preis richtet sich nach Berufserfahrung und Zusatzqualifikation der Therapeutin. Abgerechnet wird nach dem Gebührenverzeichnis für Heilpraktiker (GebüH). Alle Preise findest Du auf unserer Preisseite.
Brauche ich ein MRT oder Röntgenbild?
Für eine osteopathische Behandlung brauchst Du keine Bildgebung. Wenn Du bereits MRT-, Röntgen- oder Ultraschallbefunde hast, bring sie gerne mit – sie ergänzen unsere Untersuchung. Umgekehrt gilt: Ein unauffälliges Bild bedeutet nicht, dass Deine Schmerzen keine Ursache haben. Funktionelle Einschränkungen sind auf Bildern nicht sichtbar.
Knackt es bei der Behandlung?
Manipulationstechniken, bei denen ein Gelenkgeräusch entstehen kann, setzen wir nur gezielt und nach vorheriger Absprache ein. Ein großer Teil der Behandlung besteht aus langsamen Mobilisationen und Arbeit am Gewebe. Wenn Du solche Techniken nicht möchtest, sag es einfach – es gibt für jede Situation Alternativen.
Wann sollte ich mit Rückenschmerzen zuerst zum Arzt?
Bei Taubheit im Bereich von Gesäß und Oberschenkelinnenseiten, bei Störungen beim Wasserlassen oder Stuhlgang, bei zunehmender Kraftlosigkeit oder Lähmungserscheinungen, nach einem Sturz oder Unfall sowie bei nächtlichen Schmerzen mit Fieber, Nachtschweiß oder ungewolltem Gewichtsverlust gehört die Abklärung sofort in ärztliche Hände. Diese Zeichen prüfen wir auch zu Beginn jeder Behandlung.