Wie läuft eine Osteopathie Behandlung ab?
- Mariella Koch

- vor 2 Tagen
- 3 Min. Lesezeit
Ablauf, Untersuchung und Ersttermin in München
Viele Patienten in München kommen zur Osteopathie, weil sie unter Rückenschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Kieferbeschwerden, Verdauungsproblemen oder stressbedingten Beschwerden leiden. Häufig besteht Unsicherheit darüber, was genau bei einer osteopathischen Behandlung passiert und wie ein Ersttermin abläuft.
In diesem Artikel erklären wir Schritt für Schritt, wie eine Osteopathie-Behandlung bei PHEOS in München abläuft, was beim ersten Termin untersucht wird und wie sich der weitere Behandlungsverlauf gestaltet.
Was ist Osteopathie?
Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Therapieform. Sie betrachtet den Körper als funktionelle Einheit aus Muskeln, Gelenken, Faszien, Organen und Nervensystem. Ziel ist es, Bewegungseinschränkungen, Spannungen und funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Im Mittelpunkt steht nicht nur der Ort des Schmerzes, sondern die Frage: Warum ist die Beschwerde entstanden?
Wie läuft eine erste Osteopathie Behandlung ab?
Der Ersttermin in unserer Praxis für Osteopathie in München dauert ca. 90 Minuten. Diese Zeit ist bewusst eingeplant, um ein umfassendes Bild des Körpers zu erhalten.
Der Termin gliedert sich in drei Abschnitte:
Ausführliche Anamnese
Körperliche und osteopathische Untersuchung
Erste Behandlung
1. Die Anamnese – Grundlage jeder osteopathischen Behandlung
Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch. Typische Fragen in der osteopathischen Anamnese sind:
Seit wann bestehen die Beschwerden oder Schmerzen?
Wie äußern sich die Symptome (ziehend, stechend, drückend, belastungsabhängig)?
Gibt es weitere Beschwerden an anderen Körperstellen?
Beruf, Alltag und Hobbys
Frühere Operationen, Verletzungen oder Unfälle
Verdauungsprobleme
Medikamente und bekannte Erkrankungen
Diese Informationen sind wichtig, um Zusammenhänge zu erkennen und gleichzeitig sicherzustellen, dass die anschließende Behandlung für den Patienten geeignet und unbedenklich ist.
2. Körperliche Untersuchung – was wird überprüft?
Im nächsten Schritt folgt die körperliche Untersuchung. Dabei achten wir unter anderem auf:
Körperhaltung und Statik
Ausweichbewegungen und Schutzhaltungen
Spannungsverhältnisse im Gewebe
Schwellungen, Einziehungen oder Aufquellungen
Veränderungen von Haut und Unterhaut (Farbe, Spannung, Temperatur)
Diese Beobachtungen liefern wichtige Hinweise darauf, wo der Körper kompensiert und welche Bereiche möglicherweise überlastet sind.
3. Osteopathische Untersuchung – Palpation und „Listening“
Ein zentraler Bestandteil der Osteopathie ist die Palpation, also das differenzierte Abtasten verschiedener Strukturen. Untersucht werden unter anderem:
Gelenke
Muskeln
Faszien
Knochen
Organe und deren Beweglichkeit
Ein besonderes osteopathisches Prinzip ist das sogenannte Listening („Zuhören des Gewebes“). Dabei werden Spannungsrichtungen im faszialen System wahrgenommen, um mögliche Ursachen, Verkettungen oder Verklebungen aufzuspüren.
Wie entsteht die osteopathische Hypothese?
Auf Basis von Anamnese und Untersuchung wird eine funktionelle Hypothese gebildet:
Welche Strukturen stehen miteinander in Verbindung?
Wo liegt die Ursache der Beschwerden?
Welche Verkettung im Körper trägt zur Symptomatik bei?
Wie kann therapeutisch sinnvoll angesetzt werden?
Wie viele Behandlungen sind grob erforderlich?
Diese Einschätzung dient als Orientierung und wird im Verlauf regelmäßig überprüft.
Die osteopathische Behandlung
Die erste Behandlung erfolgt direkt im Ersttermin. Je nach Befund kommen unterschiedliche manuelle Techniken zum Einsatz – angepasst an die individuelle Situation des Patienten.
Bei PHEOS München erfolgt jede Behandlung:
immer 1:1
immer beim selben Therapeuten
ohne Zeitdruck
Ein Therapeutenwechsel findet nur auf Wunsch statt oder wenn eine andere Spezialisierung sinnvoll ist.
Übungen, Alltagstipps und Prävention
Osteopathie endet nicht auf der Behandlungsliege. Wenn sinnvoll, erhalten Patienten:
individuelle Alltagstipps
einfache Übungen
kleine Trainingsimpulse
Diese Maßnahmen dienen dazu, das Behandlungsergebnis zu stabilisieren, Rückfällen vorzubeugen und langfristig mehr Eigenständigkeit im Umgang mit dem eigenen Körper zu ermöglichen.
Wie oft sind Osteopathie-Behandlungen nötig?
Das hängt von der Art der Beschwerden ab:
Akute Beschwerden → eher kurzfristiger Folgetermin
Chronische Beschwerden → größere Abstände von mehreren Wochen oder Monaten
Die Terminabstände richten sich immer nach Befund, Reaktion des Körpers und individueller Zielsetzung.
Für welche Beschwerden kommen Patienten zur Osteopathie?
Patienten suchen Osteopathie in München unter anderem bei:
Rückenschmerzen
Nackenschmerzen
Kopfschmerzen oder Migräne
Kieferbeschwerden (CMD)
Verspannungen
Verdauungsproblemen
stressbedingten Beschwerden
Fazit: Osteopathie bei PHEOS in München
Eine osteopathische Behandlung ist ein strukturierter Prozess aus Verstehen, Untersuchen und gezieltem Behandeln. Bei PHEOS in München legen wir Wert auf Zeit, Präzision und individuelle Betreuung – mit dem Ziel, funktionelle Zusammenhänge zu erkennen und Patienten langfristig zu unterstützen.
Terminvereinbarung für eine Osteopathie Behandlung
Wenn Du dich für eine osteopathische Behandlung interessierst oder Beschwerden abklären lassen möchtest, vereinbare gerne einen Termin in unserer Praxis für Osteopathie in München.
Wie läuft eine Osteopathie Behandlung ab?
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