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Müdigkeit? Erschöpfung? Ständig krank? Zeit für den Vitamin D Check!

Warum ein Vitamin D Check wichtig ist und was du darüber wissen solltest

Vermutlich hast du schon einmal etwas über Vitamin D im Zusammenhang mit Sonne und Knochen gehört. Was genau es damit auf sich hat, wollen wir dir im folgenden Artikel erklären. Außerdem möchten wir auf das Thema Müdigkeit und Erschöpfung eingehen.

Vitamin D ist der übergeordnete Begriff für eine Reihe fettlöslicher Vitamine, der sogenannten Calciferole. Zu den wichtigsten Calciferolen gehören Vitamin D2 und Vitamin D3. Ca. 10 % der Aufnahme erfolgen über die Nahrung wie beispielsweise durch fetten Fisch, Eier, Pilze, Rindfleisch, Avocado und Milchprodukte. Ungefähr 90 % werden hingegen vom Körper selbst hergestellt, indem Cholesterin in der Haut durch UVB-Strahlen zu Vitamin D3 umgebaut wird. Von dort gelangt es ins Blut und wird in der Niere in das hormonell aktive Calcitriol umgewandelt.


Was bewirkt Vitamin D im Körper?

Vitamin D wirkt im Körper als Hormon und steuert vor allem den Kalziumstoffwechsel. Daneben werden in unserem Erbgut über 1000 Gene von Vitamin D ein- und ausgeschaltet. Zu den wichtigsten hormonellen Wirkungen zählen:

  • Mineralisation und Härtung des Knochens (durch Resorption von Kalzium und Phosphat aus dem Darm und deren Einbau in den Knochen)

  • Regulierung der neuromuskulären Koordination, Stärkung der Muskelfunktion und Muskelkraft

  • Sekretion von Parathormon in der Nebenschilddrüse (erhöht den Kalziumspiegel im Blut durch Freisetzung von Kalzium aus den Knochen)

  • Produktion von Insulin in der Bauchspeicheldrüse (fördert die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in die Zellen)

  • Regulation und Stimulation des Immunsystems (somit bist du nicht ständig krank)

  • Beteiligung an der Synthese der weiblichen und männlichen Sexualhormone


Beachte für die Synthese in der Haut unbedingt Folgendes:

Damit Vitamin D ausreichend im Körper gebildet werden kann, ist direkte Sonnenlichteinwirkung auf die unbekleidete Haut (besonders Unterarme und Augen) während der Mittagszeit zwischen 11 bis 14 Uhr mit einer Dauer von 15 Minuten notwendig. Dabei darf keine Sonnencreme verwendet werden, da dies den Umwandlungsprozess verhindert. Eine dunkle Hautpigmentierung kann ebenfalls die Synthese verringern. Bei 15 Minuten Sonnenexposition ohne Sonnencreme werden ca. 5.000-10.000 I.E. (internationale Einheiten) gebildet.

In den Sommermonaten - unter Beachtung der oben genannten Hinweise - ist es möglich, die gewünschte Calcidiol-Serumkonzentration von 50 nmol/l zu erreichen, in den Wintermonaten von Oktober bis März ist die Sonnenstrahlung hierfür jedoch zu gering. Dann kann der Körper entweder auf das in Fett- und Muskelgewebe gespeicherten Vitamin D zurückgreifen oder dies muss substituiert werden.

Für die allgemeine Vitamin-D-Substitution und bei besonderem Bedarf gelten folgende Richtwerte:

  • Säuglinge: 400 I.E.

  • Kinder, Erwachsene, Schwangere und Stillende: 800 I.E.

  • Bei Osteoporose und Knochenfrakturen: 1.000 I.E.

  • Zur Stärkung des Immunsystems: 1.000 I.E.

  • Reproduktion und Kinderwunsch: 1.000 I.E.

  • Herz-Kreislauf-System: 1.000 I.E.


Vor der Einnahme sollte der Vitamin D Spiegel im Blut labordiagnostisch ermittelt werden. Hierfür wird die Konzentration des 25-OH-Vitamin-D (= Calcidiol) im Blutserum gemessen. Dieser Calcidiol-Spiegel gilt als Maß für den Vitamin-D-Status. Ein optimaler Spiegel liegt zwischen 30-50 ng 25-OH-Vitamin-D/ml. Ab 20 ng/ml und darunter spricht man von einem Mangel.


Anzeichen für einen Vitamin D Mangel können sein:

  • Erschöpfung - du fühlst dich erschöpft und ausgelaugt

  • Müdigkeit - du bist müde obwohl du genügend schläfst

  • Muskelschwäche

  • Muskelkrämpfe

  • Fertilitätsstörungen (siehe Kinderwunschbehandlung)

  • Erhöhte Infektanfälligkeit - man ist ständig krank


Mögliche Komplikationen:

Langanhaltender Mangel kann eine Veränderung der Knochenstruktur zur Folge haben, zu Osteoporose führen und mit einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche einhergehen. Bei Kindern kann sich ein Vitamin-D-Mangel als Rachitis (gestörtes Knochenwachstum) äußern, bei Erwachsenen als Osteomalazie (Knochenerweichung).


Ursachen für einen Vitamin D Mangel:

  • Geringe UVB-Strahlung im Winter

  • Mangelernährung

  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CEDs: Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)

  • Leber- oder Niereninsuffizienz


Risikogruppen:

  • Ältere Menschen

  • Säuglinge (kaum direkte Sonnenexposition)

  • Schwangere (erhöhter Bedarf)

  • Menschen, die sich kaum im Freien aufhalten

Durchschnittlich sind etwa 40 % der europäischen Bevölkerung nicht ausreichend mit Vitamin D versorgt.

Solltest du dich aktuell müde und schlapp fühlen, könnte das also an einem leeren Vitamin D Speicher liegen! Gerade jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit kann es sinnvoll sein Vitamin-D zu substituieren.


Hat dir der Beitrag "Müdigkeit? Erschöpfung? Ständig krank? Zeit für den Vitamin D Check!" Schreib uns gerne auf info@pheos-muenchen.de und lass' es uns wissen!


Falls du mehr Infos zum Thema Vitamin D, Nährstoffe und deinem Blutbild haben möchtest, buche einen Termin bei uns!

Müdigkeit und Erschöpfung bei Vitamin D Mangel München
Vitamin D Mangel kann Müdigkeit, Infektanfälligkeit und Knochenbrüche zur Folge haben




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